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Ab 9.2.2015 startet WsE ein Bürgerbegehren, zu dem wir dringend Ihre Unterschrift brauchen! Nicht online, sondern ganz real jeden Samstag zwischen 12 und 13 Uhr vor dem “Tre Castagne” am Eppendorfer Markt…

12. Februar 2015 at 1:55


…oder in Saadet’s Schneiderei Café direkt neben dem
“Tre Castagne” die ganze Woche!

Die Petition – Lasst das Dorf in Eppendorf – ist beendet! Die ca. 5.500 Unterschriften dokumentieren deutlich, dass die Eppendorfer Bürger mit dem Abriss der Gebäude in der Kleinen Eppendorfer Landstraße und am Eppendorfer Markt nicht einverstanden sind.
Um den Abriss zu stoppen brauchen wir vorerst dringend 2500 neue Unterschriften. Ihre Unterschrift nehmen wir weiterhin gerne jeden Samstag zwischen 12 und 13 Uhr vor dem Tre Castagne am Eppendorfer Markt entgegen. Auch werden wir Unterschriftenlisten in Eppendorfer Geschäften auslegen. Eine Liste dieser Geschäfte wird demnächst hier veröffentlicht.
Die letzten Zeitzeugnisse unserer sehr bewegten letzten 200 Geschichtsjahre sollen ihnen ausgerechnet von jenen genommen werden, die eigentlich die Bürgerinteressen vertreten sollten. Gebäude, die Geschichte erzählen, die für Menschen stehen, die sie einst gebaut haben und damit eine Existenz für sich, ihre Kinder und Enkel geschaffen.
Häuser, die auch nach den Kriegen von ihnen mit viel persönlichem Einsatz wieder aufgebaut wurden. Kleingewerbe und Händler werden vertrieben, die in die geplanten Neubauten nicht zurückkehren können. Und alte Bäume, die gerade in dieser Zeit so wichtig für das Klima einer Stadt sind, sind massiv gefährdet.
Da sich der Bezirksamtsleiter und die Bürgervertreter anscheinend entschieden haben, die Bürgerinteressen zu ignorieren, sondern lieber die Interessen der Immobilienwirtschaft zu vertreten, hat sich WsE entschieden, ein Bürgerbegehren für den Erhalt des “Tre Castagne”-Gebäudes und der Kastanien zu starten, um die Herrschaften an Ihre Pflichten zu erinnern! Mit Ihrer Hilfe schaffen wir das.
Es grüßt Madame Federkiel

Täuschungsmanöver seit 2009: Bezirksamt plante nie, die Kastanien am Marktplatz zu erhalten

16. Januar 2015 at 23:10
Wie man der von WsE herausgegebenen Pressemeldung vom_16.1.15 entnehmen kann, war von Seiten des Bezirksamtes nie geplant, die drei Kastanien am Eppendorfer Marktplatz zu erhalten. Ebenso wenig wie die Altbebauung dort, sowie die in der Kleinen Eppendorfer Landstraße zu schützen, wie es im Bebauungsplan Eppendorf 23 bis heute dargestellt wird. Die Bürger wurden anscheinend und kostenintensiv an der Nase herum geführt.
Unter Bezug auf ein Baumgutachten aus dem Jahr 2009 hat die Bezirksverwaltung seit 2011 die Fällung der drei ortsprägenden Kastanien begründet und den Abriss des alten Hauses von 1779 in der Eppendorfer Landstraße 97 / Martinistraße 4 betrieben.
Das sieht auch die taz vom 19.1.2015 so, die unter der Überschrift: Gentrifizierung mit allen Mitteln – erst Schwamm, nun Motte darstellt, wie trickreich das Bezirksamt Nord die umstrittene Neubebauung am Eppendorfer Markt umsetzen möchte.
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Dabei bot dieses Gutachten keinerlei Grund dafür anzunehmen, dass diese Bäume nicht schützenswert sind, bescheinigten ihnen im Gegenteil eine jahrzehntelange Lebensperspektive.
Würden diese Kastanien gefällt, könnten nach einer Neubebauung mit Tiefgaragen neu gepflanzte Bäume aufgrund ungünstigerer Bedingungen niemals so gedeihen, dass sie auch nur annähernd die Kastanien ersetzen können.
Auf Grundlage dieser Feststellung wird die Bezirksverwaltung nun aufgefordert, alles nur Mögliche zu unternehmen, um den Erhalt der Kastanien zu gewährleisten. Noch leben die Kastanien, und wie!
Was WsE von der Umgehensweise des Bezirksamts mit Bürgerinteressen hält, kann man ab Samstag den 24.1.2015 auf der Plakatwand am Marie-Jonas-Platz sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was WsE von dieser Umgehensweise des Bezirksamts mit den Bürgern hält, zeigt ein Plakat, das ab 24.1.15 am Marie-Jonas-Platz hängt!

Alternativer Bauvorschlag – Erhalt und Einbezug des Tre Castagne

1. Dezember 2014 at 22:31

Architekt Karl-Heinz Schlomann stellt seine – unseres Erachtens nach sehr gelungene – Alternative zur geplanten Bebauung der “Tre Castagne”-Ecke vor. Der Erhalt des ursprünglichen Baus des historischen “Alten Landhaus” wäre so möglich und auch seine Nutzung in Verbindung mit einem Neubau, in dem er integriert wird. Auch der Erhalt der drei Kastanien wäre gewährleistet und die Schaffung von Wohnraum.
Allerdings sollte auch dann auf den Bau von Tiefgaragen unterhalb der Grundwasserlinie verzichtet werden, um Risse und Kellerdurchfeuchtungen durch Wasseraufstau bei den Nachbarhäusern zu vermeiden. Im Hochwasserschutzgebiet (von der Alster bis zur Tarpenbekstraße) sollten ohnehin Tiefgeschosse vermieden werden. Unseres Erachtens sind jetzt die schon gegebene Bauvorbescheide und Baugenehmigungen auf die Einhaltung der EU-Richtlinien für Hochwasserschutz zu überprüfen, die umzusetzen und einzuhalten sind.
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Eppendorfer Landstr. 97/Martinistr. 4 – Nachbarn können Widerspruch gegen Bauvorbescheid einlegen.

27. November 2014 at 1:41

LEGEN SIE WIDERSPRUCH GEGEN DIE BAUGENEHMIGUNG EIN!
Am 01.12.13 wurde ein u. E. nach rechtswidriger Bauvorbescheid erlassen für
Abriss und Neubebauung des Tre Castagne incl. Fällung der drei Kastanien, der am 1.12.2014 rechtskräftig würde, wenn nicht durch Anrainer Widerspruch eingereicht wird.

Alle Mieter und Eigentümer der Häuser in der Nachbarschaft, können Widerspruch gegen den Bauvorbescheid einlegen, soweit sie in ihren Rechten beeinträchtigt werden, denn nach unserer Einschätzung betrifft das vor allem diese Punkte:
Der Bau von Tiefgaragen kann, wie sich beim Bau der „Eppendorfer Höfe“ gezeigt hat, die Altbauten der Umgebung in ihrer Substanz schädigen. Mehr Infos auch dazu HIER
Die Verschattung der Häuser durch die Neubebauung, die sich nicht an die bisherige, ortsübliche Bebauung anlehnt, sondern deutlich höher werden soll, ist ebenso abzulehnen, wie die Fällung der Kastanien als „landschafts- und ortsprägende Bäume“ (Gutachten 2014).
Hinzu kommt, dass Eigentümer und Mieter durch Abriss und Bautätigkeit in der Eppendorfer Landstraße 97 bis 109 über Jahre (!) in großem Umfang Belästigungen ausgesetzt wären. Alles das kann den (Wohn-) Wert der Wohnungen und Häuser erheblich beeinträchtigen.
Gegen diese Einschränkung der Rechte der Anwohner ist Widerspruch statthaft und wirksam.

Der Widerspruch ist per Brief bis zum 1.12.2014 formlos zu richten an:
Bezirksamtsleiter Harald Rösler, Kümmellstr. 7, 20249 Hamburg
Betr.: Widerspruch gegen den Bauvorbescheid für die Eppendorfer Landstr. 97/Martinistr. 4 – GZ.: N/WBZ/02179/2013 vom 2.12.2013
Wegen des Zeitdrucks vorab mailen an: Harald.Roesler@hamburg-nord.hamburg.de

Wenn Sie Widerspruch gegen den Bauvorbescheid für das Bauvorhaben in der Eppendorfer Landstr.97/Martinistr. 4 einlegen, teilen Sie es auch uns mit, (Kopie des Schreibens oder formlose Mitteilung). WIR-sind-Eppendorf

Rekord! Einmalige Bürgerbeteiligung! Mehr als 5000 Unterschriften für…

23. November 2014 at 19:25

DEN ERHALT DER DREI KASTANIEN und der ALTEN HÄUSER am EPENDORFER MARKT/KLEINE EPPENDORFER LANDSTRAßE!


Gr.Plakat-Protest

Tatataaaa! Fanfare!!!
Am 22.11.2014 hatten wir mit unserem Appell zum Erhalt des “Tre-Castagne-Gebäudes” samt der drei Kastanien 5.020 Unterschriften zusammen.
Wenn wir jene 40 Unterschriften, die zwar online reinkamen, aber leider nicht durch Mail bestätigt wurden, hätten dazu zählen dürften, wäre die
FÜNF-Tausender-Marke schon eine Woche früher geknackt worden. So können wir ganz, ganz sicher behaupten, dass wir das Anliegen von deutlich mehr Bürgern in unserem Bezirk vertreten, als eine der Parteien. Und wir geben nicht auf oder nach, weil die Politik den Bürgern verpflichtet ist. Unterstützen Sie uns weiter, schreiben Sie uns WIR-sind-Eppendorf Ihre Meinung und natürlich auch unserer Bezirksregierung Harald.Roesler@hamburg-nord.hamburg.de was Sie davon halten, dass man abgehoben über die Köpfe der Bürger hinweg entscheiden will, dass Kastanien und die kleinen Häuser dem Bau von Allerwelts-Architektur geopfert werden sollen, die sich nicht einmal optisch in ihre Umgebung einfügen muss und mit ihrer Bauart in die Tiefe sogar den Altbau-Bestand beschädigen kann. Wir Bürger entscheiden, was für uns die Qualität unseres Zuhauses ausmacht, und das lassen wir uns nicht zerstören.
madame federkiel