Popular Tags:

Mieter der Hegestraße 46: “Fühle mich wie letzte Mohikanerin”

5. Februar 2017 at 22:15
Wieder einmal gab das Bezirksamt-Nord einem seiner Bürger, dem Herrn Denkner “die Chance”, zwecks Gewinnmaximierung Häuser systematisch verkommen zu lassen und zu entmieten.
Das Wohl anderer Bürger/Mieter und der Schutz bezahlbaren Wohnraums spielte eindeutig eine untergeordnete Rolle.
Kaum eine Information, Ankündigung oder vom Amt im Zusammenhang mit der Hege 46 gegebene Zusage, die man den Mietern und auch WsE gegeben hatte, entsprach dem, was dann wirklich geschah.
Wenn man die Geschichte dieser liebenswerten Häuser und ihrer Mieter liest wird verständlich, warum das Vertrauen der Bürger in die Politik immer weniger wird.                                                                                                                                                           Foto: Marcelo Hernandez
Helga Dohms auf ihrem Balkon in der Hegestraße 46 mit Blick auf den Isebekkanal. Vor 55 Jahren ist die 86-Jährige hier eingezogen, jetzt soll sie ihre kleine preiswerte Wohnung verlieren.
Fünf Jahre kämpften sie um preiswerte Wohnungen. Jetzt hat der Eigentümer einen Bauvorbescheid für einen sechsgeschossigen Neubau.
Fast fünf Jahre dauert die Auseinandersetzung um die alten Terrassenhäuser an der Hegestraße in Hoheluft-Ost nun schon. Jetzt steht fest: Die historische Wohnanlage am Isebekkanal soll abgerissen werden. Die beiden Flügelbauten um den Innenhof verschwinden komplett, das Gebäude direkt am Kanal wird entkernt und aufgestockt…
Jan Haarmeyer schrieb am Samstag 4.2.2017 über den bedauerlichen aktuellen Stand der Dinge.

Nachtrag v. 6.2.2017
Kritik an Leerstand in Wohnhäusern an der Hegestraße
Diesen Nachtrag zu dem Bericht v. 4.2.17  gab es am 6.2.2017

WsE fordert, die leer stehenden Wohnungen in der Hegestraße 46 a-f, zur Unterbringung von Kriegsflüchtlingen zu nutzen!

12. Januar 2017 at 23:26

In Griechenland erfrieren Kriegsflüchtlinge bei klirrender Kälte in Zelten, und in der Hegestraße stehen seit Jahren fast 30 Wohnungen leer.
Es gibt Situationen, in denen man Prioritäten setzen muss. Eine solche ist bei der jetzigen Dringlichkeit gegeben, Kriegsflüchtlingen aus den Erstaufnahmelagern eine zumutbare Unterbringung zu beschaffen. Die Wohnungen in der Hegestraße 46 a-f sind kein Luxus, aber für ein vorübergehendes Zuhause sind diese Häuser mit ihrem gemeinschaftlichen Hof wesentlich besser geeignet, als Wohncontainer am Rande der Stadt.bezirksamt-hamburg-nord, luxuswohnungen, hegestraße, terrassenhäuser-hegestraße

WsE hat die Geschichte der Mieter, die seit des Verkaufs der Immobilie im Jahre 2009 systematisch vertrieben wurden, begleitet.

Verfall der „bürgerlichen Sitten“ im schönen Eppendorf? Gemeinsame Pressemitteilung von WsE und FiE

27. November 2016 at 2:54
Ich bin nicht “alleine”, auch wenn ich als einzige namentlich von diesem feigen “Bürger” angesprochen wurde.plakatw-nov-fie
Doch wir vermissen jene Bürger in Hamburg, die sich für eine “Gute Integration” ausgesprochen haben, wenn nicht mehr als 300 Flüchtlinge an einem Platz untergebracht werden.
Nun sollen nur 88 Flüchtlinge nach HH-Eppendorf kommen und man kann eigentlich erwarten, dass jetzt genau diese “Gutbürger” in die Puschen kommen und sich für die Unterbringung stark machen.

Gemeinsame Pressemitteilung

der Initiativen WIR-sind-Eppendorf und Flüchtlinge in Eppendorf

Verfall der „bürgerlichen Sitten“ im schönen Eppendorf

Zwei Vorfälle der letzten Tage geben den Mitgliedern der Initiativen „Wir sind Eppendorf“ und „Flüchtlinge in Eppendorf“ zu denken:

EIN KLEINER FEIGLING DROHT AUS DEM OFF

5. November 2016 at 3:52


Folgende anonymisierte e-mail ist am 31.10.2016 beim Kulturhaus Eppendorf
und auch bei der WsE-Presse-Mail-Adresse eingegangen:
An Marthe Friedrichs und die anderen geistig und körperlich
sedierten Volldeppen: Hören Sie damit aus, Terroristen,
Vergewaltiger und sonstige Schwerkriminelle als “Refugees”
getarnt nach Eppendorf zu schleusen. Wir haben die Mittel
und werden diese nutzen, um euch Volldeppen für immer zum
Schweigen zu bringen.
Bürger von Eppendorf

Eigentlich müsste ich mich geschmeichelt fühlen. Hier traut mir offenbar jemand zu, dass ich…
Einfluss auf das Kulturhaus Eppendorf habe,
Flüchtlinge in die BRD schleuse,
sie vorher „tarne“, (Ist dabei die Beschaffung falscher Papiere gemeint?) und
Einfluss darauf habe, wo diese Flüchtlinge untergebracht werden,

Da muss ich den namenlosen BÜRGER leider enttäuschen.
Auf mein Kommando hört nur ein Mensch, das bin ich.

Tatsache ist,…

Plakatwand: Klartext von WsE am Marie-Jonas-Platz

14. Juli 2016 at 23:15

Sie hat wieder eine geklebt gekriegt, die Plakatwand!
Plakatw.1841

Diesmal eine Serie von 6 Plakaten mit Informationen und Klartext zu dem, was aktuell in unserem Bezirk geschieht und wie die Bezirkspolitik mit den Interessen Eppendorfer Bürger umgeht. Und natürlich informieren wir dort auch über die Aktivitäten von WsE und die Erfolge. Zu sehen dort vor Ort  noch bis zum Monatsende. Für jene, die keine Chance haben, unser Werk zu beäugen, füge ich hier die 6 Plakate für Plakatwand als PDF-Datei an.
Wir machen bis mindestens Ende August URLAUB.
Somit fällt das monatliches Treffen von
WsE Anfang August im Kulturhaus Eppendorf aus. Ebenso das Treffen der Flüchtlingsinitiative FiE in der Schule Kellinghusenstraße. Wir werden die nächsten Termine rechtzeitig veröffentlichen.

 

Aus für Flüchtlingsunterkunft Osterfeldstraße – FiE fordert Erklärung

27. Juni 2016 at 23:08

Logo FiE

FiE, die junge Schwester von WsE – hat sich heute mit einer Stellungnahme an die Presse gewandt.

Wir von WsE sind schockiert darüber, dass es nun überhaupt keine Unterkunft für Flüchtlinge mehr in der Osterfeldstraße geben soll. Während die angeblichen Verfechter “guter Integration” mitleidslos den Sieg über eine unseres Erachtens gute Unterbringungsmöglichkeit für Flüchtlinge feiern, fordert Flüchtlinge in Eppendorf umfassende Erklärung zum Scheitern des „Expressbaus“ und alternative Baumaßnahmen für Geflüchtete in unserem Stadtteil.
Die facebook-Seite von Flüchtlinge in Eppendorf  – FiE
ist momentan noch ohne das schöne Logo, das Marcus Biniek für FiE kreiert und gestiftet hat.
Leider wird dieses Logo samt alter facebook-Seite von einem bei WsE und FiE ausgeschiedenen Mitglied zur Zeit noch für die Verbreitung seiner und der Thesen des Dachverbandes iFi missbraucht. Er hat dafür FiE in Flüchtlinge nach Eppendorf umbenannt und segelt nun unter falscher Flagge. Ihm nicht genehme Kommentare werden von ihm gelöscht. Schreiben sie ihm dennoch, was Sie davon halten.
Marthe Friedrichs

 


Initiative „Flüchtlinge in Eppendorf“ mit neuem Profil

6. Juni 2016 at 14:54

Initiative 'Flüchtlinge in Eppendorf's ProfilbildRefugees Welcome To Eppendorf
Die von WsE initierte Initiative für Integrationshilfe von “Flüchtlingen in Eppendorf” – FiE – hat sich neu definiert.

Die Initiative lehnt nicht nur eine Volksabstimmung zum Thema Flüchtlingsunterkünfte ab und damit auch eine Mitarbeit im Dachverband „IFI“, sie hat sich auch neu definiert. Bei Interesse, mehr darüber zu erfahren, bzw. sich dort zu engagieren Mail-Kontakt
Logo FiE
Da der Schwerpunkt seines Engagements nicht dem der FiE entspricht, hat Götz von Grone die Initiative verlassen.
FiE hat  übrigens einen neuen Facebook-Auftritt
FiE hat heute eine entsprechende Pressemitteilung mit folgendem Text versendet:

Migration findet Stadt. Gegen die Hysterie – für eine andere Planung

12. Mai 2016 at 21:57

Grundrechte sind nicht verhandelbar und kein Thema für (Volks-)Abstimmungen!

Die Gedanken, die wir uns in HH-Eppendorf zum Thema Flüchtlingsunterbringung machen, haben andere sich längst gemacht.  Und sie haben sich öffentlich mit Erklärungen positioniert.

Z. B. der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg. Ihr Credo heißt:Gemeinsam-Wohnen-klein
Seit über hundert Jahren ist in Wilhelmsburg das Fremde der Normalfall. Die weitaus meisten Menschen, die hier leben, sind irgendwann mal hierher eingewandert. Das läuft nicht ohne Probleme – zumal wenn das Einkommen bei Vielen kaum bis Monatsende reicht. Man muss sich auch nicht immer lieben. Aber man kennt sich, man lernt voneinander und man kommt miteinander klar. So gesehen, ist das international geprägte Wilhelmsburg ein unglaublich starker Stadtteil.
Jetzt haben zusätzlich 3500 vor Krieg, Terror und Armut Geflüchtete bei uns Unterkunft gefunden. Die Insel hilft! Schaffen wir das? – Wir wollen das.
In diesem Sinn unterstützen wir die 10 Punkte-Erklärung des Hamburger Netzwerkes Recht auf Stadt: „Migration findet Stadt. Gegen die Hysterie – für eine andere Planung.“

In Wilhelmsburg tut man sich leichter damit, Willkommenskultur zu pflegen als im vergleichsweise eher “betuchten” Eppendorf?
Das kann doch nicht sein! WsE jedenfalls begrüßt die Erklärungen dieser beiden Initiativen und unterstützt deren Haltung.

Flüchtlinge – Eppendorf organisiert Hilfe!

11. Mai 2016 at 15:09

Viele Eppendorfer sind nicht glücklich über Größe und Art der Unterkünfte in der Osterfeldstraße, auch WsE nicht.
Wir von WsE halten diesen Platz aber für wesentlich besser geeignet zur Integration von Menschen aus Krisengebieten, als so manche Großunterkunft ausgerechnet in Bezirken, die schon vor der Ankunft von Flüchtlingen mit Problemgruppen belastet waren.
Weiße_taube : Taube mit Olivenzweig Design.

Für viele der Flüchtlinge ist Frieden ein Fremdwort. Wir von WsE wissen, wie gut es uns in Deutschland geht.
Wir wollen wenigstens jene, die zu uns kamen und bleiben dürfen, freundlich empfangen und zur Seite stehen.

Eppendorfer haben sich nun beim zweiten Jour-Fixe im Kulturhaus Eppendorf zusammengefunden, um sich bei denen schlau zu machen, die schon länger professionell oder ehrenamtlich Flüchtlingshilfe leisten.
Zu Gast waren Heinz-Günther Bauer, der seit Februar 2016 eine Erstaufnahme-Einrichtung leitet,
und Evi Peiffer (Koordinationsteam Welcome to Barmbek) sowie ehrenamtlich tätige Helfer.
Deren Erfahrungen sollen Eppendorf helfen, den Flüchtlingen auch in der Osterfeldstraße optimal zur Seite stehen zu können.
Dazu ist auch zwingend das Bezirksamt gefordert, dafür notwendige Voraussetzungen zu schaffen.
Was Eppendorfer jetzt schon tun können, um bei Eintreffen der ersten Flüchtlinge in Eppendorf entsprechende Hilfe leisten zu können, erfahren interessierte HIER und im Organigramm_WelcometoBarmbek

WIR-sind-Eppendorf stellt Strafanzeige gegen Nazi-Internetauftritt

7. April 2016 at 23:48

WIR-sind-Eppendorf beobachtet nicht nur genau, was in unserem Viertel geschieht, wir zeigen auch Flagge. Aus diesem Grund schauen wir natürlich auch bei allen im Internet vorbei, die mit der derzeitigen Entwicklung bezüglich der Flüchtlingsunterbringung befasst sind. Und dabei fanden wir etwas, was uns so empörte, dass wir umgehend Strafanzeige erstatteten. Wir hoffen, dass dem Nazi-Blog-Betreiber aus Barmbek und seinen “Fans” jetzt umgehend das Handwerk gelegt wird.
Anmerken möchte ich, dass WsE alle Kommentare und – soweit möglich auch deren Absender – überprüft, bevor sie freigeschaltet werden.
Folgende Pressemeldung ging heute mit nachfolgendem Text an die Medien.

+++ WIR-sind-Eppendorf stellt Strafanzeige gegen Nazi-Internetauftritt +++
Rechter Hassprediger hetzt auf der Website der Bürgerinitiative „Eppendorf-Lokstedt –
Integration statt Großsiedlung“

Hamburg, 7. April 2016. Die Bürgerinitiative WIR-sind-Eppendorf verfolgt den Bau einer Flüchtlingsunterkunft in der Osterfeldstraße zwar kritisch, will sich bei der Entwicklung aber konstruktiv einbringen (siehe Stellungnahme vom 25. Februar 2016). Wir finden die Gegend geeignet und sind daran interessiert, dass Flüchtlinge möglichst bald dort endlich eine feste Bleibe finden und zur Ruhe kommen können.
In diesem Zusammenhang verfolgen wir auch, welche anderen Aktivitäten sich im Rahmen der geplanten Flüchtlings-Unterbringung in Eppendorf entwickeln.
Beunruhigt beobachten wir deshalb auch die Bürgerinitiative
Eppendorf-Lokstedt – Integration statt Großsiedlung, die eine Unterbringung von Flüchtlingen in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnungen ablehnt und offenbar die unterschiedlichsten Flüchtlings-Gegner anzieht. Auf der facebook-Seite der Bürgerinitiative Eppendorf-Lokstedt staunten wir schon über die Verlinkung eines hasserfüllten Berichts am 4.3.2016 des Internet Magazins Lokstedt-online http://www.lokstedt.de/wohnen/wohnen36.html mit der sehr einseitige Darstellung einer Info-Veranstaltung in der Hauptkirche St. Nikolai zum Thema Flüchtlings-Unterbringung. Weiterhin fiel uns auch ein Kommentar zu dem BeitragWir fordern den konstruktiven Dialog mit uns Bürgern sowie den Stopp des Baugenehmigungsverfahrens! auf der Website von Eppendorf-Lokstedt auf, der von einem Anwohner51 geschrieben und seit dem 21. März dort verlinkt ist.